Tierelend gibt es auch bei uns!



 

Tierheime, die aus allen Nähten platzen, Auffangkapazitäten, die das ganze Jahr über bis zu 100% überschritten sind, ungehörte Appelle an das Verantwortungsbewusstsein der Tierhalter: Alljährlich werden immer noch unzählige  Tierbabys geboren (Hunde, Katzen Kaninchen und Nager), von denen nur eine geringe Anzahl das Glück hat ein artgerechtes Leben in einem liebevollen Zuhause zu verbringen oder wenigstens in einem Tierasyl auf eine 2. Chance zu warten.

Mit der hohen Geburtenrate verbunden sind oft erschreckende Schicksale:

-    Welpen werden  nach der Geburt ertränkt, erschlagen, oder später einfach ausgesetzt.

-    Hundebabys werden als lebendes Spielzeug verkauft, verschenkt und füllen später als verhaltensgestörte Jungtiere die Tierheime.

-    Katzen irren hungrig herum, verwildern, erkranken, gehen elendig zugrunde oder fallen dem Straßenverkehr zum Opfer.

-    Kaninchen oder Nager wie Meerschweinchen,  zahme Ratten, Rennmäuse u.a. werden vermehrt ausgesetzt und haben nicht die geringste Überlebenschance in der freien Natur. 

 

Die einzige tierschutzgerechte Methode diesem Tierelend ein Ende zu setzen, ist die rechtzeitige und systematische Kastration. Außer der Verhinderung von ungewolltem Nachwuchs bringt dieser  vom Tierarzt ausgeführte Routineeingriff zahlreiche Vorteile für Mensch und Tier. 

Katzen:


-   Katzen sind bereits mit 5-6 Monaten geschlechtsreif, können bis zu 3x im Jahr durchschnittlich 4-8 Junge bekommen und das bis an ihr Lebensende. 

-   Durch die  Kastration seines Katers trägt der verantwortungsbewusste  Tierfreund dazu bei, das Elend der Überbevölkerung herrenloser Katzen  nicht noch  zu vergrößern.

-   Kastrierte Tiere - Kätzin und Kater -, werden nach der Kastration häuslicher, anhänglicher und oft auch verträglicher.

-   Die Kastration erhöht die Lebenserwartung: Die Gefahr von Unfällen, Beißereien, sowie die Verbreitung tödlicher Viren wie Leukose oder Katzen-Aids  werden wesentlich gemindert, Kätzinnen erkranken seltener  an  Gesäugetumoren.



 

 

-   Der Kater verliert durch die Kastration den für Menschen oft unangenehmen Geruch.

-   Als Mäusefänger eignen sich kastrierte Katzen nach wie vor vorzüglich, ihr Jagd-und Spieltrieb bleibt erhalten.

-   Fettleibigkeit ist keine Folge der Kastration, sondern schlicht und einfach der nachfolgenden Überfütterung.

-   Das  sich hartnäckig haltende "Ammenmärchen" von der Katze, die einmal Junge geworfen haben muss, ist ebenfalls längst medizinisch widerlegt

 

Hunde: 


-    Kastration ist die wirkungsvollste Lösung auf Dauer Nachwuchs zu verhindern.

-    Auch wenn die Kastration erlerntes Verhalten nicht beeinflusst, dämpft sie jedoch deutlich, besonders beim Rüden, den Sexualtrieb und hormonbedingte lästige Verhaltensmuster

-    Bei der kastrierten Hündin fallen die mit der Läufigkeit einhergehenden Unannehmlichkeiten weg,

-    Scheinschwangerschaften und die damit verbundenen Verhaltensprobleme treten nicht mehr auf.

-    Erkrankungen von Eierstöcken und Gebärmutter, vor allem die nicht selten vorkommende Gebärmuttervereiterung, können verhindert werden.

-    Das Risiko für Prostataerkrankungen wird vermindert

-    Frühzeitige Kastration reduziert ebenfalls die Häufigkeit  einer späteren Erkrankung an Gesäugetumoren. 

 

Kleintiere: 

-    Die meisten Kleintierarten sind gesellige Tiere und dürfen nie einzeln gehalten werden. Kastration der männlichen Tiere ist die einzige Möglichkeit ihnen ein artgerechtes Leben in Gefangenschaft zu ermöglichen

-    Die Geschlechtsreife tritt bereits im Alter von wenigen Wochen ein, die Kastration der männlichen Tiere sollte auf jeden Fall vor der Zusammenführung mit einem Weibchen erfolgen. 

 

 

Die systematische Kastration von Hund, Katze, Kleinnagern u.a. ist ein notwendiger Eingriff in die Natur. Mit der Domestikation hat der Mensch  auch die Verantwortung für diese "Haustiere" übernommen Deshalb muss er ihnen ein artgerechtes Leben bieten und konsequenterweise auch den Nachwuchs auf tierschutzgerechte Art einschränken.

 

 

Es zeichnen gemeinsam: 

 

Lëtzebuerger Déiereschutzliga asbl/Asile pour animaux National(und in alphabetischer Reihenfolge)


Asile pour animaux Dudelange SPAD asbl

Asile pour animaux Esch/Alzette SEPA asbl

Asile pour animaux Rumelange asbl

Ass. ALPA asbl

Ass. Animal-Hope asbl

Ass. Déierefrënn Lëtzebuerg asbl

Ass. Déieren-an-Nout asbl

Ass. Hëllef fir 4 Patten asbl

Ass. Privaten Déiereschutz asbl

Ass. SOS-Animal asbl

Ass. SOS-Animaux asbl

 

Balou, Ridd gebuer de 23.5.2018

Dëse frëndleche Riesebaby (mat senge 4Mient weit e schons 19kg) ass op der Sich no enger Famill. De Balou ass leider dem Ausgesinn no ee Lëschtenhond a kann dowéinst och just u Leit vermëttelt gin déi di entspriechend theoretesch Formatioun gemaach hun a bereed sin mat him och di praktesch Couren ze man.
Di nächst theoretesch Couren sin de 10 & 17.11 (F) an 8 & 15....12 (D). Eis Asbl iwerhëllt di Käschten a bezillt och d’Hondsschoul sous condition dass et eng ass di gewaltfrai an ouni Intimidatioun schafft.

Well Lëschtenhënn an der Regel net liicht ze vermëttlen sin an de Balou awer lo an engem Alter ass wou hien onbedengt misst d’Welt ausserhalb vum Zwinger erliewen wäre mir och ganz frou eng Flegestell fir hien ze fannen.

Fir weider Informatioune kënnt Dir iech bei eis per Email mellen (info@deieren-an-nout.lu)