Anfang April 2013 wurden wir von einer Dame kontaktiert deren Bekannter einen Hof erworben hatte auf dem 2 alte Pferde zurück gelassen wurden. Der neue Besitzer hätte kein Interesse an den beiden und würde sie gerne schnellstmöglich los werden.

 

Obwohl scheinbar ziemlich regelmäßig Heu gefüttert wurde, waren die beiden deutlich zu dünn und standen bibbernd auf ihrer Weide.

 

Nach einem Aufruf auf Facebook meldete sich sehr rasch die eigentliche Eigentümerin der Pferde. Laut ihren Aussagen hätte der neue Besitzer den Hof billiger erwerben können, mit der Auflage die beiden Rentnerinnen gut zu versorgen.

 

Wie dem auch sei, keiner von beiden hatte Interesse an den Pferden und kümmerte sich auch nur annährend ausreichend um sie.

 

Wir konnten nicht tatenlos dabei zusehen wie sie auf der Weide verhungern und so haben wir der Aufnahme zugestimmt, obwohl von Anfang an klar war, dass wir im Winter keinen Platz in unserem Stall haben für die beiden.

 

Thelma (*1985) und Baronie (*1989) sind zu vermitteln, bisher haben sich aber noch keine geeigneten Interessenten gefunden, so dass wir sie ab Oktober in einem Offenstall unterstellen müssen. Sie brauchen natürlich sehr große Mengen an geeignetem Futter (Heucobs und Kraftfutter), wie so viele Pferde in ihrem Alter können auch sie aufgrund von Zahnproblemen das Raufutter nicht mehr richtig kauen und würden verhungern trotz gefüllter Heuraufen.

 

Dies stellt eine sehr hohe finanzielle Belastung für unseren kleinen Verein dar, wir sind deshalb der ALPA überaus dankbar, dass sie uns hier erneut unterstützen und die Pensionskosten für Thelma ganz übernehmen.

 

Baronie hat auch bereits eine Teilpatin, ganz lieben Dank an sie!

 

Leider kriegen wir häufig Klagen wegen stark abgemagerten Pferden und fast immer entschuldigt der Besitzer den schlechten Zustand seines Pferdes mit dessen hohem Alter.

 

Das stimmt aber keineswegs, alte Pferde müssen nicht so aussehen!

 

Der Unterhalt von Oldies ist sehr pflege-und kostenintensiv, wenn man das nicht leisten kann (oder will) muss man eine andere Lösung finden. Gnadenbrot bedeutet NICHT, sein nicht mehr nutzbares Pferd auf einer Weide zu vergessen und langsam verhungern zu lassen! 

 

Notiz Gnadenbrout ???

Ende April kurz nach ihrer Ankunft auf der Pflegestelle

Sie sind schon nicht mehr ganz so dünn da wir sie bereits beim alten Besitzer regelmässig gefüttert haben.


 

 

Ende Mai


 

 

 

Ende August


Balou, Ridd gebuer de 23.5.2018

Dëse frëndleche Riesebaby (mat senge 4Mient weit e schons 19kg) ass op der Sich no enger Famill. De Balou ass leider dem Ausgesinn no ee Lëschtenhond a kann dowéinst och just u Leit vermëttelt gin déi di entspriechend theoretesch Formatioun gemaach hun a bereed sin mat him och di praktesch Couren ze man.
Di nächst theoretesch Couren sin de 10 & 17.11 (F) an 8 & 15....12 (D). Eis Asbl iwerhëllt di Käschten a bezillt och d’Hondsschoul sous condition dass et eng ass di gewaltfrai an ouni Intimidatioun schafft.

Well Lëschtenhënn an der Regel net liicht ze vermëttlen sin an de Balou awer lo an engem Alter ass wou hien onbedengt misst d’Welt ausserhalb vum Zwinger erliewen wäre mir och ganz frou eng Flegestell fir hien ze fannen.

Fir weider Informatioune kënnt Dir iech bei eis per Email mellen (info@deieren-an-nout.lu)